EPURATION nus mo! mteotrr. - IRRIGATION. ms

Je crois, messieurs, que Berlin est la seule ville importante que l‘on ait, d’aprés un plan arrété a Pavance, canalisée, drainée et assainie et oii les dispositions aient été prises de telle maniére que toutes les eaux des égouts et les matiéres fécales qu'ils renferment sont purifiées et utilisées pour Pagriculture.

J’ajoute, il est vrai, que notre administration s’est servie pour dresser son plan, de tous les essais et expériences que Paris et Londres ainsi que plusieurs villes anglaises luiont fournis. Mais Pobligation d’introduire des conduites d’eau dans toutes les mai~ eons et celle, pour toutes les maisons, d’embrancher ces conduites sur la canaliation out le résultat d’études nouvelles et particuliéres.

Uexécution de ce plan a des cotés spécialement intéressants par le climat sous .-lequelnous vivons et par Pétat du terrain_que nous devons irriguer.

Pespére, messieurs, que ces quelques explications n’auront pas été tout a fait sans intérét pour vous. En terminant, je vous prie de croire que ce sera avec plaisir, si quel- ques membres de ce Congrés désiraient un jour visiter nos travaux d’assainissement

de Berlin, que je me mettrai a leur disposition pour leur servir de guide et leur don-

ner tous les renseignements qui pourront leur étre utiles. (Applaudissements)

(Toasts original du discaursprononcé par M. HOBRECHT. -- Meine Herren, gestatten Sie mir zunfichst nur mit zwei Worten dem besonderen Gefiihl der Genugthuung und

~Anerkennung Ausdruck zu geben, welches wir Alle gegen Herrn Millet, den ich mir orlaube meinen hochverehrten Freund zu nennen, hegen. Die grossen Schwierigkei-

ton, welche er in Paris zu iiberwinden hat, sind gewiss den Meisten unter uns be- kannt. Er hat lange Jahre gekéimpft, wahrend deren er jedem Fremden, jedem Inge- nieur und Arzt Gelegenheit gab, auf das Bequemste von seinem Werke Kenntniss zu nehmen; und er hat es endlich zu dem befriedigenden Abschluss gebracht, den wir hier auf dieser Karte verzeichnet und auf diesem Tische niedergelegt sehen.

Ich glaube es sind fiberzeugende Resultate, die mehr beweisen werden als Worte. Gestatten Sie mir dem Beispiel dieses verehrten Mannes zu folgen, indem ich mich genau an dasselbe Verfahren halte, welches er einschlug, da er nicht glaubte, dass diese Stella, welche ich die Ehre habe jetzt einzunehmen, geeignet sei, um eine Frage grfindlich und wissenschaftlich, nach allen ihren Seiten hin, zu untersuchen, sondern sich darauf beschrankte Materielles zu geben, um unsere Kenntnisse zu vermehren, an- zuregen und darauf hinzuweisen, dass hier oder dort Neues, Sehenswerthes vorhanden ist.

Erlauben Sie mir, Ihnen einige thatsiichliche Mittheilungen aus Berlin zu machen, -

eine Stadt von etwa einer Million Einwohnern.

Durch Beschluss der Administration ist fest gestellt, dass die Reinigung der Stadt hergestellt werden soll durch die Kombination einer Wasserleitung und einer Kanali- satiomDemzufolge ist die NVasseI-leitung obligatorisch. Sie ist obligatorisch geworden ffir jedes Haus, fiirjede Etage, fiir jede Wohnung. Ebenso is die Kanalisation obliga- torisch fiir jedes Haus, fur jede Etagefiir jedepWohnung. Séimmtliche Abgangswéisser der Stadt gehen unmittelbarund ohne die Moglichkeit irgend einer Zuriickhaltung oder Ansammlung zunichst nach ffinf grossen Pumpstationen, welche Maschinen von etwa 2,400 Pferdekraft haben und das Wasser der égouts durch fiinf Rohren vier Rohren von I Meter Durchmesser und ein Rohr von 314 Meter Durchmesser —- nach den Rieselfeldern driicken, welche zu diesem Zwecke .von Seiten des Magistrate gekauft sind.